Archive for the ‘Homebrew Welt (HB News)’ Category

The Detective Game

Friday, January 22nd, 2010

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Headsoft meldet sich nach zwei großartigen Neuauflagen mit einem weiteren Remake zurück. Wann finden die Jungs nur die Zeit, die ganzen Spiele zu programmieren? The Detective Game erschien im Jahr 1986 (ein ganzes Jahr vor Maniac Mansion!) auf dem Commodore 64 und war somit eines der allerersten komplett grafischen Adventures. Wir übernehmen die Rolles eines berühmten Mitarbeiters des britischen Scotland Yard, der in ein Herrenhaus gerufen wird, um den Mord an dem reichen Besitzer aufzuklären.

Um es gleich vorwegzunehmen, grafisch ist auch dieses Projekt über alle Zweifel erhaben. Die Optik schafft es zugleich frisch zu wirken und dem Original Tribut zu zollen, ein großes Kompliment dafür. Auf der anderen Seite wurde wieder so nah an der Vorlage gearbeitet, wie irgend möglich, was in meinen Augen ein paar Probleme mit sich bringt, doch dazu später mehr. Schaut man sich die Meinungen im Internet zur C64-Version an, dann offenbart sich, wie viele Leute damals große Freude an dem Spiel hatten.

The Detective Game ist jedoch nichts für Leute, die eine bequeme Benutzerführung zwingend benötigen, um Spaß an einem Spiel zu haben und definitiv nichts für jemandem mit wenig Geduld oder ADS. Die Verwaltung des Inventars und generell die Interaktion mit der Umwelt wurde im Vergleich zum Original nicht geändert und fühlt sich behäbig und unnötig kompliziert an (wir wurden in den letzten 23 Jahren zu sehr verwöhnt). Wer aber darüber hinwegsehen bzw. sich damit arrangieren kann, der darf sich auf knackige Rätselkost in einem großen Haus mit vielen Räumen freuen. Es gilt, durch Kommunikation mit den Gästen und cleveres kombinieren, zehn Gegenstände ausfindig zu machen, mit denen sich der Mörder überführen lässt. Diese müssen zur gleichen Zeit in einen eigens dafür vorgesehenen Umschlag stecken.

Das Remake von The Detective Game könnte, was die technische Qualität anbelangt, ohne weiteres als Vollpreisspiel durchgehen, nichts anders sind wir gewohnt von Headsoft. Während viele Ungeduldige es schwer haben werden sich in diesen Titel hineinzuarbeiten, dürften sich vor allem Freunde der C64-Vorlage (oder oldschooliger Adventures im allgemeinen) über diese tolle neue Version freuen.

DLDI Unterstützung: Ja

Funktion getestet mit: SC MiniSD

Download der neusten Version (1.0)

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Bewertung: 4.5 out of 5 stars

Rendezvous Delano

Thursday, January 21st, 2010

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Durch Zufall bin ich auf dieses interessante Projekt von DeProgrammer gestoßen. Er versucht in Rendezvous Delano, einen Shooter mit Metroid-Elementen zu kreuzen. Ihr wisst schon: Den Morph-Ball, die unterschiedlichen Waffen, Upgrades und Level mit Verzweigungen. Während die gesamte Programmierung und Idee von ihm stammen, haben einige Pixelkünstler sich um die Optik gekümmert. Und die kann sich wirklich sehen lassen! Vom kleinen Extra zum aufsammeln bis hin zur Raumstation die einen kompletten Bildschirm einnimmt und sich um die eigene Achse dreht, wird eine Menge geboten für’s Auge.

Was das Gameplay betrifft, bin ich leider noch etwas verwirrt. Die Grundelemente sind schon alle vorhanden: Die Waffen lassen sich durchschalten und abfeuern, Energieanzeigen für die Bewaffnung und das Raumschiff befinden sich am unteren Rand, es gibt ein Menü, die Möglichkeit zu speichern und zu laden, einige dicke Endbosse sind bereits implementiert und die Steuerung mittels Stylus oder einer D-Pad-Tasten-Kombination klappt hervorragend (sowohl für Links- als auch Rechtshänder). Aber sollen wirklich alle Waffen von Beginn an zur Verfügung stehen? Wieso kann ich eine Knarre weiterhin abfeuern, obwohl die Energiereserve komplett aufgebraucht wurde?

Es gibt augenscheinlich noch eine Menge zu tun (z.B. mehr Level inkl. Auswahl, ein Tutorial usw.) und man darf gespannt sein, ob sich DeProgrammer in den nächsten Wochen und Monaten nicht von etwas anderem ablenken lässt. Er hat bereits ein solides Grundgerüst gebastelt, das mit ein wenig mehr Arbeit sicherlich zu einem coolen Spiel reifen könnte. Wir behalten das für euch im Auge und vergeben vorerst noch keine Wertung. (Schaut euch das Game ruhig einmal genauer an, es gibt schon ein komplettes, großes Level zu erkunden.)

DLDI Unterstützung: Ja

Funktion getestet mit: SC MiniSD

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Bewertung: 0 out of 5 stars

Sgt. Helmet Zero DS

Thursday, January 21st, 2010

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Letztes Jahr erschien ein Spiel Namens Sgt. Helmet Zero als Homebrew für den ZX Spektrum, welches wir nun aufgrund der (harten?) Arbeit von IceVAN auch auf dem DS zocken dürfen. Der Sergeant präsentiert sich als typisches Run and Gun, wir laufen von links nach rechts, können springen und schießen, müssen Gegnern und Löchern ausweichen, nach fünf verbrauchten Leben startet der Spuk wieder von vorne. Optisch präsentiert sich Sgt. Helmet Zero DS farbenfreudiger als das Original und hat einfache aber charmante Pixelgrafik zu bieten. Die Steuerung reagiert prompt und geht insgesamt gut von der Hand.

In jedem der vier Level müssen wir zehn Geiseln (= Frauen) duch einfaches drüberlaufen befreien (= einsammeln). Das Gameplay weicht stark von anderen Genrevertretern ab, denn unser Protagonist kann den feindlichen Geschossen nicht ausweichen. Stattdessen muss er versuchen, so wenige der fliegenden Gegner als möglich zu berühren und die Geschütztürme in regelmäßigen Abständen zu beseitigen, denn nur diese hinterlassen Buchstaben. Mit einem “L” füllt sich der Balken für die Lebensenergie wieder komplett auf, ein “I” ist lediglich für Punkte gut.

An das etwas seltsame Gameplay muss man sich erst einmal gewöhnen, ebenso wie an einige Alkoven, aus denen ein Entrinnen nur mit punktgenauer Steuerung möglich ist, was zum Verlust vieler Leben führt. Wem das Genre liegt, der wird kurze Zeit ganz ordentlich unterhalten, allerdings sind die vier Stufen recht schnell durchgespielt. Danach bleibt lediglich die Jagd nach einer neuen Highscore, was aufgrund einer fehlenden Bestenliste dann aber auch irgendwie wenig motiviert.

DLDI Unterstützung: Ja

Funktion getestet mit: SC MiniSD

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Bewertung: 3.5 out of 5 stars

CaveIn – Miner Rescue Team

Friday, January 8th, 2010

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Normalerweise bin ich kein Fan von Spielen, die einfach nur bestehende Konzepte klauen und so tun, als würden sie daraus etwas eigenes machen. Im Falle von CaveIn – Miner Rescue Team verhält sich das aber etwas anders. Ja, es werden quasi nur Elemente aus etlichen anderen Titeln geklaut (u.a. Puzzle Bobble, Sokoban), aber das Gesamtbild ist so stimmig, gut zu steuern, herausfordernd und abwechslungsreich, dass einfach jeder der gerne puzzled, dieses Game haben sollte (vor allem zu dem Preis!).

Wir schlüpfen in die Rolle von Johnny Red, der den Auftrag hat, in einer Mine alle verschollenen Arbeiter zu befreien. Die 80 Level fangen ganz harmlos an und wollen von uns zunächst nur, dass wir gleichfarbige Steine zusammenschieben. Also quasi eine Mischung aus Sokoban und Columns. Doch dann gesellt sich plötzlich eine Kanone hinzu, welche farbige Steine wie bei Puzzle Bobble durch die Gegend schießen kann und verleiht dem Spiel mit einem Schlag eine ganz neue Dimension.

Die Idee ist so einfach wie genial: Wir ballern die Steine aus der Kanone, um das Spielfeld zu räumen, können aber jederzeit aussteigen und die bunten Klötze per Hand nachjustieren. Optisch präsentiert sich CaveIn dabei in einem leichten, sehr gut anzuschauenden Comiclook und auch die Musik weiß durchweg zu gefallen. Die Aufgaben wechseln von lösungsbasierten Drückorgien bis hin zum zeitbasierten Schießrausch und vielen Mischformen daraus. Alle paar Stufen wirft uns Entwickler Johnny Death einige Geschicklichkeitseinlagen in den Weg, die zwar gut gemeint, aber in höheren Stufen einfach zu fies geraten sind.

Insgesamt steigt der Schwierigkeitsgrad ganz angenehm an, ist in höheren Leveln aber teils verteufelt schwer. Vor allem das manchmal recht harte Zeitlimit sitzt einem extrem im Nacken. Dennoch ist jedes Puzzle mit genügend Hingabe zu schaffen, wenn auch das Wort Frust von Zeit zu Zeit wieder eine ganz neue Bedeutung bekommt. Bei einem Preis von mittlerweile ca. einem Euro gibt es aber absolut keinen Grund, warum sich Fans von guten Puzzlespielen diesen Titel nicht zulegen sollten. Abgerundet wird die Featureliste durch eine handvoll Zwei-Spieler-Modi und einen Karteneditor.

Preis: 80 Microsoft Points (Kaufen)

XNA-Infoseite / Forum

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Bewertung: 4.5 out of 5 stars

Platypus

Wednesday, January 6th, 2010

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Ein Platypus ist eigentlich ein Schnabeltier, in diesem Shoot’em Up heißt allerdings das Raumschiff so (warum auch immer). Das besondere an diesem Titel ist, dass sämtliche grafischen Elemente mit Knete geformt und dann abfotografiert wurden. Diese “Claymation” genannte Technik kennen wir vor allem aus den Wallace & Gromit-Filmen von Nick Park. Obgleich Platypus in der Urversion schon einige Jährchen auf dem Buckel hat, macht es auch heute für ein Spielchen zwischendurch durchaus Laune, was nicht zuletzt an der charmanten Optik liegt. Fun Fact am Rande: 2009 ist sogar eine Version für die PSP auf UMD erschienen.

Das erste was dem geneigten Retro-Zocker entgegen schwebt, ist eine volle Portion Erinnerung. Die Titelmusik ist nämlich eine aufgebohrte Version des Tracks, der Wizball (u.a. auf dem C64) unsterblich gemacht hat. Doch nicht nur die Musik ist oldschool, auch das Gameplay entstammt einer früheren Zeitperiode. Um es auf den Punkt zu bringen: Platypus erfindet das Genre gewiss nicht neu, es ist eigentlich sogar ein recht durchschnittlicher, echt schwerer Shooter (für mich schon auf easy). Allerdings verbinden sich die tolle Musik und Optik, vor allem zu zweit zu einem sehr vergnüglichen Ganzen. Einige witzige Ideen wie die Früchte als Bonuspunkte oder die an Ballons hängenden Kisten, die Satellitenwaffen enthalten, sorgen für zusätzliche Motivation.

Jeder der vier Level hat einen eigenen Look und fünf Unterstufen. Die Gegner reichen vom One-Hit-Wonder bis zum Ungetüm, das einen kompletten Level einnimmt. Leider ist das Spiel mit nur 20 Leveln etwas kurz geraten, die Feinde wiederholen sich schon ab etwa der Hälfte und es gibt keinen Online-Modus. Dafür macht es aber zu zweit vor dem Fernseher eine Mordsgaudi und die größeren Gegner in ihre Knet-Einzelteile zu zerlegen macht auch nach Stunden noch richtig viel Spaß. Die Download-Version von Platypus für den PC kostet auch heute noch zehn Dollar, was die Umsetzung für die Xbox Live Indie Games zu einem echten Schnäppchen macht.

Preis: 400 Microsoft Points (Kaufen)

XNA-Infoseite / Forum

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Bewertung: 4.5 out of 5 stars

Kuchibi

Tuesday, January 5th, 2010

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Das Wort Kuchibi stammt aus dem japanischen und bedeutet so viel wie “Zündschnur”. Damit wäre das prinzipielle Spielelement dieses Puzzlers auch schon sehr treffend zusammengefasst. Es geht nämlich darum, eine möglichst lange Reihe von zusammenhängenden Schnüren zu bilden. Was zunächst ein kleines bisschen dröge klingen mag, ist aufgrund vieler Explosionen für das Auge ansprechend und durch einige cleverer Gameplay-Ideen kommen die grauen Zellen so richtig auf Touren. Für Fans des Genres ist es also definitiv einen Blick wert.

Die Grundmechanik sieht vor, dass man die drei Formen unter der Beachtung von bestimmten Regeln dreht. Sobald man so mindestens zwei Gerade nebeneinander platziert, wird ohne Umschweife die Schnur abgebrannt. Anfangs gelingen einem noch keine besonders lange Kettenreaktionen und es dauert auch durchaus einige Stunden, bis sich das Gehirn auf das Spielprinzip komplett eingestellt hat.

Doch wie bei allen nennenswerten Vertretern des Genres steigt mit den Fähigkeiten auch der Spaß und die Punktezahl. Aufgrund weltweiter Bestenlisten hat man einen fortwährenden Ansporn, zumal die vielen Modi wie Marathon, auf Zeit, Survival und sogar einem Tetris-Klon für jeden etwas bieten. Motivation und Abwechslung werden durch die diversen “Formen” (linken und rechten Bildschirmrand verbinden, einen Kreis mit Blöcken in der Mitte bilden) und etliche Extras zusätzlich hoch gehalten.

Kuchibi mag etwas schlicht aussehen, ist dafür aber insgesamt sehr stimmig. Zusammen mit den gut gewählten Geräuschen erweckt das ganze Design einen sehr homogenen und hochwertigen Eindruck. Wer auf Achievements nicht verzichten will, wird sich über das integrierte Medaillen-System freuen, das zum einen sehr ausführlich geraten ist und auf der anderen Seite mit Wiederholungen (”Videos”) von punktebasierten Erfolgen ein echtes Novum zu bieten hat. Unter den unzähligen Puzzletiteln auf dem Indie-Marktplatz gehört Kuchibi definitiv zu den besseren Vertretern. Das Konzept ist einzigartig, gut ausgetüftelt und keine Kopie, wie es leider bei 90% der Spielen der Fall ist. Und schon alleine diese Tatsache muss man dem Entwickler Spyn Doctor Games hoch anrechnen.

Preis: 240 Microsoft Points (Kaufen)

XNA-Infoseite / Forum

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Bewertung: 4.5 out of 5 stars

DSx86

Wednesday, December 30th, 2009

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Kurz bevor 2009 endet, veröffentlicht Patrick Aalto noch eines der interessantesten Homebrew-Projekte des Jahres: Einen waschechten kleinen DOS-Emulator! Nach vielen Stunden harter Arbeit kommen wir in den Genuss einer sehr frühen Alphaversion, die als Shell 4DOS integriert und bereits einige kleine Games abspielen kann. Aufgrund des Alphastadiums müsst ihr noch auf jeglichen Komfort verzichten und werdet auf etliche “Bugs” bzw. nicht integrierte Opcodes stoßen.

Doch das soll uns nicht die Freude an dieser Veröffentlichung verderben. Patrick bittet euch darum, eure Lieblingsgames zu testen und ihm die Fehlercodes im Forum oder als Textdatei zukommen zu lassen. Dadurch kann er nach und nach immer mehr Titel in seinem Emulator unterstützen. Achtet aber bitte darauf, dass das Spiel die Auflösung von 320×200 (16/256 Farben, MCGA/VGA) nicht übersteigt und angemessene Anforderungen an die kleine CPU im NDS stellt (bis maximal 286er).

Im ersten Release laufen LineWars II, Paratrooper und Alley Cat stabil, mit Einschränkungen genießen könnt ihr Wing Commander II, Solar Winds und Leisure Suit Larry 3.

Installationshinweis: “DSx86.ini” in das Verzeichnis /data/dsx86/ kopieren (hier rein auch die Spiele), die “4dos.com” in den Ordner /data/dsx86/4dos, die “DSx86.nds” kann sich überall befinden.

DLDI Unterstützung: Ja

Funktion getestet mit: SC MiniSD

Download der neusten Version (0.04 Alpha)

Homepage / 4DOS / Forum

Bewertung: 5 out of 5 stars

Peculiar Voyage: Escape from Cute

Thursday, December 24th, 2009

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Es gibt bereits eine handvoll Roguelike-Spiele für den DS als Homebrew, aber dieser Titel schlägt sie, zumindest in den Kategorien “süß” und “zugänglich”, allesamt. Peculiar Voyage: Escape from Cute basiert sowohl optisch als auch spielerisch auf dem kommerziellen Titel Mystery Dungeon: Shiren the Wanderer. Wie sehr kann ich allerdings nicht sagen, da ich Shiren noch nie gespielt habe. Peculiar Voyage macht aber trotz der niedrigen Versionsnummer schon fast alles richtig und eine Menge Spaß.

Bereits im umfangreichen Hauptmenü darf man einige Einstellungen vornehmen und allerlei Infos abrufen. Vor dem ersten Spiel solltet ihr unbedingt im Menüpunkt “Training” einmal “Yes” anklicken. Nach einer (wirklich sehr kurzen) Hintergrundgeschichte dürfen wir uns auch schon ins Abenteuer stürzen und die witzig gezeichneten Monster und Gegenstände begutachten. Nach dem Training geht es in eine kleine Stadt, von der die weiteren Dungeons (alle mit diversen Eigenarten) zugänglich sind.

Das Inventory und die (spärlichen) Statistiken sind in übersichtlichen Fenster angeordnet, die Gegenstände werden mit locker flockigen Texten beschrieben. Der Held kann gleichzeitig ein Schild und eine Waffe anlegen, muss von Zeit zu Zeit einen Keks futtern und darf mit vielen verschiedenen Gegenständen herumhantieren, die einen Zauberspruch auslösen. Besonders witzig sind die “vials” mit denen sich Monster einfangen lassen. Mit ihnen lässt sich allerlei Schabernack treiben, wenn man sie z.B. trinkt, verwandelt man sich in das entsprechende Monster und kann fortan mit allen dieser Art kommunizieren.

Im Vergleich zu ähnlichen Titeln ist der Handlungsspielraum etwas eingeschränkter, dafür entschädigen die knuddelige Optik und die tollen Musikstücke aber allemal. Der spärlich besiedelte RPG-Sektor im Homebrewbereich wurde soeben mit einem echten Highlight bereichert.

DLDI Unterstützung: Ja

Funktion getestet mit: SC MiniSD

Download der neusten Version (0.2)

Quelle

Bewertung: 4.5 out of 5 stars

Steuerung:

A: Monster angreifen, mit NSC sprechen und im Menü bestätigen

B: Kurz drücken – Inventory aufrufen, rückgängig machen
Gedrückt halten + Richtung auf dem D-Pad – Der Charakter läuft einen Flur oder Raum entlang, bis etwas interessantes entdeckt wird
Gedrückt halten + D-Pad in Richtung einer freundlich gesinnten Figur – Die beiden tauschen die Plätze
B + A – Eine Runde aussetzen (z.B. um Energie aufzufüllen)

L: Fernwaffen oder Spezialattacke von besessenen Monstern einsetzen

R: Gedrückt halten um die Bewegungen auf die Diagonale zu reduzieren

X: Status Menü aufrufen (zum speichern und um die aktuelle Angriffs- und Verteidigungsstärke des Spielers anzuzeigen)

Y: Gedrückt halten und mit dem D-Pad die Richtung ändern, ohne das ein Zug vergeht
Kurz drücken um im Inventory die Gegenstände zu sortieren

Snowbros DS

Wednesday, December 23rd, 2009

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Copper beglückt uns mit einem weiteren Emulator, der speziell auf ein einzelnes Game zugeschnitten ist. Wieder mit allen Bequemlichkeiten (Savestate, Optionen), wie wir sie schon von seinen anderen Programmen gewohnt sind. Obwohl sechs verschiedene Sets unterstützt werden, finden wohl nur absolute Freaks Unterschiede zwischen den einzelnen Versionen. Zum Spiel selber lässt sich sagen…

…dass es sich wohl am ehesten mit Bubble Bobble vergleichen lässt. Jeder Level besteht aus einem einzigen Bildschirm und es gilt, sämtliche Monster ihrer gerechten Strafe zuzuführen. Allerdings tut man dies bei Snow Bros. nicht mit Blasen, sondern rollt sie durch heftigen Beschuss, wie der Name vermuten lässt, zu riesigen Schneebällen auf. Nur wenn ein anderer Fiesling nach einem leichten Anschubser damit getroffen wird, dürfen wir leckere Gegenstände für Punkte und Extras einsammeln. Schafft man wie durch ein Wunder sogar alle Gegner auf einen Streich, regnet es monströse Leckereien vom Himmel.

Version 2.0 bringt uns einen Zwei-Spieler-Modus über WiFi und die Hoffnung, dass wir dieses Feature zukünftig in mehr Homebrew-Titeln sehen werden. Es wurde bereits oft angekündigt, aber eigentlich nie verwirklicht. Danken wir also Copper, dass er aus einem netten Arcade-Game einen echten Koop-Hit gemacht hat!

Installationshinweis: Die kompatiblen MAME-Roms (siehe Readme) entweder in den selben Ordner wie den Emulator oder ins Hauptverzeichnis in den Ordner “/MAMEroms”.

DLDI Unterstützung: Ja

Funktion getestet mit: SC MiniSD

Download der neusten Version (1.0) / WiFi (2.0)

Quelle

Bewertung: 4 out of 5 stars

Ripholes in Rubbish

Saturday, December 5th, 2009

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Hier haben wir zur Abwechslung mal wieder ein Studentenprojekt, dass von sechs Individuen der Universität of Santa Cruz entworfen und programmiert wurde. Ripholes in Rubbish ist aufgezogen wie ein Skizzenblock, in dem wir einen schnuffelige Protagonisten wie in einem klassischen Platformer steuern. Zusätzlich besteht die Möglichkeit, mit dem Stylus fetzen aus den Seiten des Blocks zu reißen, sowie Elemente auszuschneiden und an anderer Stelle wieder einzufügen. Bis zu drei Objekte lassen sich gleichzeitig im Inventory tragen.

Jedes Level besteht aus mehreren Seiten bzw. Ebenen, durch die man mit L und R durchblättern kann. Damit der eigene Charakter diese Ebenen wechseln kann, muss zunächst ein Loch in die Seite gerissen werden. Hört sich das Spielprinzip in der Theorie recht interessant an und sehen die Screenshots (und die Grafik im Spiel natürlich auch) allesamt sehr gut aus, offenbaren sich im Praxistest leider einige Schwächen. So ist die Kollisionsabfrage z.B. in den Bäumen arg pingelig, weshalb man sehr oft ins Wasser fällt. Auch gibt es keine Checkpoints, ist eines der unendlichen Leben verwirkt, muss das gesamte Level nochmals gespielt werden.

Auch gibt es leider nur schlappe sieben Stufen, wodurch sich das Konzept nicht zur vollen Blüte entfalten kann. Die Steuerung mit Stylus und D-Pad klappt an sich sehr gut, die kleinen Rätsel(chen) lassen sich allesamt recht einfach lösen. Trotz all der Kritikpunkte solltet ihr euch den Titel dennoch einmal anschauen, denn er ist einer der wenigen in der letzten Zeit, der von Grund auf für den DS als Homebrew entwickelt wurden und neue, recht interessante Ideen zu bieten hat.

DLDI Unterstützung: Ja

Funktion getestet mit: SC MiniSD

Download der neusten Version (Final version)

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Bewertung: 3.5 out of 5 stars